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Rumelner TV fast zur Westdeutschen
Geschrieben von: Harald Protte   
Dienstag, 16. Februar 2010 um 08:23 Uhr

Das Positive zu erst : Die weibliche A-Jugend des Rumelner TV hat sich nach kontinuierlicher Steigerung im Saisonverlauf unter die besten 20 Jugend-Mannschaften in Westdeutschland gespielt. Aber leider reicht das nicht aus, um Mitte März um die Westdeutsche Meisterschaft mitzuspielen, denn dafür hätte es den ersten oder zweiten Platz in der „Quali B“ (Vorschlussrunde) bedurft.

Der weite Weg nach Bielefeld war nur zum Teil die Reise wert, denn im ersten Spiel hatten die Mädels die Hose so voll, dass sie sang- und klanglos gegen den NRW-Ligisten Senden verloren und nach dem Spiel selber sagten " das war peinlich".
Diese "Peinlichkeit" kann zum einen durch die übergrosse Nervosität aber auch durch das Fehlen zweier wichtiger Spielerinnen erklärt werden. Jasmin konnte wegen einer Daumenverletzung nicht mitwirken und Lea hatte zeitgleich ein Spiel mit den Iserlohner Panthers in der Damen- Regionalliga.
Insbesondere das Fehlen von Lea machte sich in der Annahmeleistung und in der Abwehr extrem bemerkbar. Was zuletzt noch die grosse Stärke des Teams war, wurde diesesmal zur absoluten Wackelnummer, wodurch ein geordneter Spielaufbau sehr schwer wurde.

Quali B wU20
Das zweite Spiel gegen Bielefeld liess sich da schon besser an.
Das Team wusste zu diesem Zeitpunkt, dass die Chance auf eine Qualifikation schon so gut wie verspielt war. Damit war dann auch die Nervosität verflogen und auf eimal lief es rund.
Der erste Satz wurde klar gewonnen und auch im zweiten Satz sah die Mannschaft bei 18:13 schon wie der sichere Sieger aus.
Doch es kam zum plötzlichen Leistungsabfällen einiger Spielerinnen, die leider nicht kompensiert werden konnten, da lediglich 8 Spielerinnen mit nach Bielefeld fahren konnten und somit die Alternativen fehlten. Der Satz ging noch knapp an Bielefeld und im Entscheidungssatz hatte Rumeln den langen Bielefelderinnen nichts mehr entgegenzusetzen.
Damit war klar: die Mannschaft war defintiv ausgeschieden.
Das letzte Spiel gegen den 5. plazierten der NRW-Liga , Lüdinghausen, musste aber noch gespielt werden. Lüdinghausen war mit 4 Spielerinnen aus der 2.Bundesliga inclusive Juniorennationalspielerin angetreten. Als Trainer Roland Steinwartz das Team zur "Schlachtbank" bat, fanden die Spielerrinnen das wenig humorvoll und straften ihn lügend.
Im ersten Satz führten sie zwei Drittel lang, obwohl Lüdinghausen mit der stärksten Aufstellung auf dem Feld stand.
Zwar ging dieser und auch der zweite Satz an Lüdinghausen, aber in diesem Spiel zeigte die Mannschaft ihre stärkste Saisonleistung und bot tollen Volleyball. Von einer "Abschlachtung" durch die bärenstarken Lüdinghauserinnen konnte wahrlich keine Rede sein
Am Ende des Turniers gab es noch viel Lob von den Gegnern und der Turnierleitung für die beachtliche Leistungssteigerung in diesem Turnier.
Insgesamt kann das Team mit der Saisonleistung sehr zufrieden sein, wenn auch das I-Tüpfelchen Westdeutsche Meisterschaft nun nicht mehr möglich ist.

 
 

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